EPI Company startet die Einführung von Wero in den Niederlanden
Im Rahmen der bereits Anfang dieses Jahres angekündigten Migration von iDEAL zu Wero beginnt für EPI eine neue Phase: Gemeinsam mit allen teilnehmenden niederländischen Banken startet die Einführung von Wero als Zahlungslösung für den Online-Handel. Durch eine einmalige Integration von Wero können Händler eine größere Reichweite auf europäischer Ebene erzielen und ihren Kunden gleichzeitig unabhängige, souveräne Zahlungen anbieten.
Brüssel, Frankfurt, 27. Oktober 2026 – Die European Payments Initiative (EPI) hat heute den Start der nächsten Phase der Migration von iDEAL zu Wero bekannt gegeben. Ab dem 26. Oktober werden Online-Zahlungen im Handel über alle teilnehmenden niederländischen Banken eingeführt. Mit dem Start des Wero-Zahlungsdienstes können Zahlungsdienstleister (PSPs) nun schrittweise die Bereitstellung von Wero für niederländische Händler ermöglichen.
Ab sofort haben Händler die Möglichkeit, von iDEAL zu Wero zu wechseln. Das gemeinsame Ziel bleibt dabei, die Migration bis Ende 2027 abzuschließen, da dieser Zeitrahmen die beste Gewähr für einen erfolgreichen und reibungslosen Abschluss der Umstellung bietet.
Wero wird ab dem 26. Oktober für E-Commerce-Zahlungen von Kunden der folgenden Banken verfügbar sein: ABN AMRO, ASN Bank, bunq, BUUT, Finom, ING, Knab, Nationale-Nederlanden, Rabobank, Triodos Bank und Van Lanschot Kempen. Im zweiten Quartal 2027 wird das Angebot für Zahlungen im Handel um neue Zahlungsoptionen wie Abonnements und die Zahlung bei Lieferung erweitert.
Schrittweise Einführung und Integration des Käuferschutzes
Mit dem schrittweisen Ansatz ermöglicht EPI jedem Händler, die Einführung entsprechend seinem eigenen Zeitplan und dem seines Zahlungsdienstleisters zu gestalten. Gleichzeitig bleibt zusätzliche Zeit für die Integration eines Käuferschutzes, der niederländischen Verbrauchern bis Januar 2028 innerhalb von Wero zur Verfügung stehen soll. Dieser Schutz wird derzeit unter Einbindung aller beteiligten Parteien erörtert, um eine tragfähige Lösung zu entwickeln. Dazu zählen Händler, Gewerkschaften, Verbände und Zahlungsdienstleister ebenso wie Verbraucherorganisationen, Banken und relevante Institutionen. Die Lösung soll im Rahmen einer Reihe von Workshops im vierten Quartal 2026 abgestimmt und im ersten Quartal 2027 angekündigt werden.
Ein reibungsloser Ablauf, Sicherheit und Vertrauen sind von Beginn an die Leitprinzipien der Migration von iDEAL zu Wero. Ziel ist es, auf den etablierten Anwendungsfällen und der Einfachheit der bestehenden Lösung aufzubauen und gleichzeitig zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten und Mehrwertdienste zu entwickeln. Um den Start von Wero-Zahlungen in Online-Shops zu unterstützen und die Bekanntheit weiter zu steigern, wurde eine neue Marketingkampagne von der Agentur DEPT entwickelt und von Havas Media orchestriert. Sie startet am 26. Oktober und läuft bis März 2027.
„Wero in den Banking-Apps unserer niederländischen Anteilseigner und Mitglieder zu sehen, ist zweifellos der Meilenstein, auf den wir uns im vergangenen Jahr gefreut haben. Dank der kontinuierlichen Zusammenarbeit aller an der Migration beteiligten Parteien treten wir nun noch vor Beginn der umsatzstärksten Saison in diese neue Phase ein. Die ersten Händler schließen sich jetzt Wero an – und wir freuen uns sehr, dass bereits die ersten Transaktionen abgewickelt werden. Wir setzen uns nicht nur für europäische Souveränität im Zahlungsverkehr ein: Wir schaffen sie aktiv, eröffnen neue Möglichkeiten für den Handel und stärken Händler darin, erfolgreich zu wachsen“, sagt Martina Weimert, CEO von EPI.
Die Einführung von Wero erfordert keine Maßnahmen seitens der Kunden. Die Banken werden ihre Kunden über ihre offiziellen Bankkanäle auf dem Laufenden halten. Weder Wero noch die Banken werden Verbraucher jemals dazu auffordern, persönliche Daten oder Bankinformationen außerhalb der sicheren Banking-Umgebung anzugeben. Es muss kein neuer Dienst abonniert werden.
Über EPI EPI (oder European Payments Initiative) wird von 18 europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern unterstützt. Über die Anteilseigner hinaus sind mittlerweile mehr als 50 Institutionen in Europa Mitglieder von EPI. Sie haben sich mit einem gemeinsamen Ziel zusammengeschlossen, allen europäischen Unternehmen und Bürger:innen einen einheitlichen mobilen Zahlungsdienst anzubieten: Wero. EPI möchte europäischen Verbraucher:innen und Händler:innen ermöglichen, alle Arten von Einzelhandelsgeschäften über eine eigenständige digitale Geldbörse einfach abzuwickeln. Folgen Sie uns auf LinkedIn Über Wero Auf der Grundlage von Sofortüberweisungen von Konto zu Konto (A2A) optimiert Wero den Zahlungsverkehr in Europa weiter, indem es Zwischeninstanzen in der Zahlungskette und die damit verbundenen zusätzlichen Kosten eliminiert. Wero unterstützt bereits Zahlungen zwischen Privatpersonen (P2P) und führt schrittweise Zahlungen an Gewerbetreibende (P2Pro) ein. Wero ist seit 2024 für P2P-Zahlungen in Belgien, Frankreich, Deutschland und Luxemburg in Betrieb und bedient derzeit 61 Millionen Nutzer:innen. Für Zahlungen im Online-Handel ist Wero seit Ende 2025 in Deutschland, Belgien und Luxemburg live, in Frankreich erfolgt die schrittweise Einführung im Laufe des Jahres 2026. Zahlungen am Point of Sale (PoS) sind bereits in Belgien und Luxemburg möglich; die Einführung in weiteren Märkten ist geplant. Durch die Migration von iDEAL zu Wero in den Niederlanden sollen bis 2027 rund 15 Millionen Verbraucher hinzukommen. Darüber hinaus plant Wero eine Expansion nach Österreich. EPI/Wero ist zudem Gründungsmitglied des European Network for Payments (ENP). Das Netzwerk verfolgt das Ziel, Zahlungslösungen, die zusammen rund 130 Millionen Nutzer in 13 europäischen Ländern erreichen, schrittweise miteinander zu vernetzen. Zu den geplanten zusätzlichen Mehrwertdiensten gehören Kundenbindungsprogramme für Händler, wiederkehrende Zahlungen und die Verwaltung von Abonnements. Erfahren Sie mehr unter wero-wallet.eu und folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Weros LinkedIn-Seite |