Das „Next Now“ von Wero: E-Commerce gewinnt an Fahrt, während der In-Store-Bereich erste Schritte macht

Auf der NRF Europe 2026 kündigt EPI die Ausweitung von Wero auf Zahlungen im stationären Handel in Belgien an. Damit erreicht die europäische Zahlungslösung einen weiteren Meilenstein auf ihrem Weg in den Einzelhandel.

Brüssel, Frankfurt, 17. September 2026 – Während die NRF Europe 2026 (15.–17. September in Paris, Frankreich) das Thema „The Next Now“ beleuchtet – also die Transformationen, die sich von Zukunftsvisionen zur Realität im Einzelhandel entwickeln –, zeigt die European Payments Initiative (EPI), wie dieser Wandel im Zahlungsverkehr aussieht. Zwei Jahre nach der Einführung von Echtzeitzahlungen zwischen Privatpersonen expandiert Wero weiter in den Handel, angetrieben durch die zunehmende Verbreitung des E-Commerce und erste ausgewählte Anwendungsfälle im stationären Handel. Über 48.000 Händler:innen in Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden haben bereits Wero-Transaktionen abgewickelt, sowohl online als auch in ​ Geschäften vor Ort.

Wero gewinnt im europäischen Handel an Bedeutung

Von Echtzeitzahlungen zwischen Privatpersonen über Online-Einkäufe und wiederkehrende Zahlungen bis hin zum Bezahlen im stationären Handel: Wero führt diese Anwendungsfälle Schritt für Schritt in einer einheitlichen europäischen Wallet zusammen.

In Deutschland können Verbraucher:innen bereits mit Wero bei Händlern online bezahlen, darunter Decathlon, dm, Eventim und Lidl. Frankreich folgt dem gleichen Kurs: Air France, Decathlon, Fnac Darty und Orange haben kürzlich die Einführung von Wero bestätigt, während Kund:innen von Sosh es bereits zur Begleichung ihrer Rechnungen nutzen können. Aufbauend auf dieser wachsenden Händlerbasis dehnt Wero seine Präsenz auf weitere alltägliche Zahlungssituationen aus, darunter auch die ersten Integrationen im stationären Handel.

Wero zieht in belgische Geschäfte ein

In Belgien erweitert Wero sein Angebot nach der Einführung von Zahlungen zwischen Privatpersonen und im E-Commerce nun auch auf den stationären Handel. Mit dem belgischen Zahlungsanbieter Payworld wächst die Anzahl an Zahlungsanbietern, die die Akzeptanz von Wero bei belgischen Händlern ermöglichen. Diese Integration wird auch auf der NRF Europe am EPI-Stand demonstriert. Damit können Verbraucher:innen direkt von ihrem Bankkonto bezahlen, indem sie einen Wero-QR-Code, der an einem Payworld-Zahlungsterminal angezeigt wird, scannen.

Diese Integration erweitert das Netzwerk der Zahlungsanbieter und Händler, die Wero in Belgien unterstützen. Sie stellt einen weiteren konkreten Schritt bei der Einführung von Wero im stationären Handel dar, wobei die Verfügbarkeit zunehmen wird, sobald zusätzliche Zahlungsanbieter und Händler Wero als Lösung integrieren.

Mit dem Start Anfang dieses Monats wird Wero im Laufe des Septembers schrittweise in Luxemburg ausgebaut. Bis Ende des Monats wird Luxemburg zu einem weiteren Markt, auf dem Wero sein gesamtes Spektrum der derzeit verfügbaren Anwendungsfälle abdeckt, darunter Zahlungen zwischen Privatpersonen, im E-Commerce, per Rechnung und im stationären Handel. Es wird erwartet, dass bis Ende des Monats mehr als 2.000 Händler:innen Wero akzeptieren werden – aktuell sind es derzeit rund 600. Bestehende Payconiq-QR-Codes auf Rechnungen und in Geschäften bleiben bis zum Jahresende über Wero nutzbar, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Ein Ökosystem für die Zukunft

Neben diesen ersten Entwicklungen in Belgien und Luxemburg verdeutlicht die NRF Europe die umfassendere Mobilisierung, die derzeit im gesamten europäischen Ökosystem für die Akzeptanz von Zahlungen stattfindet.

Am Stand der EPI und auf der gesamten Messe präsentieren EPI-Mitglieder und Technologiepartner, wie Wero mit bestehenden Zahlungsterminals und elektronischen Registrierkassen zusammenarbeiten könnte. Dazu gehören QR-basierte Zahlungsabläufe und technische Proof-of-Concepts, die sich mit potenziellen zukünftigen kontaktlosen Echtzeitzahlungen beschäftigen.

Die in Testumgebungen durchgeführten Proofs of Concept stellen keine kommerziellen Markteinführungen dar, veranschaulichen jedoch, wie die bestehende Einzelhandelsinfrastruktur die zukünftige Expansion von Wero am Point of Sale unterstützen könnte.

Wero ist in Deutschland bereits in bestimmten physischen Zahlungsumgebungen verfügbar, darunter auch an EV-Ladestationen. Eine schrittweise Ausweitung der Verfügbarkeit an Verkaufsstellen in Frankreich und Deutschland ist ab 2027 geplant.

„‚The Next Now‘ passt besonders gut zu dem Punkt, an dem Wero heute steht. Was auf unserer Roadmap stand, wird nach und nach Realität. Verbraucher:innen bezahlen bereits online mit Wero, und Belgien liefert ein konkretes Beispiel dafür, wie Wero weiter in den stationären Handel vordringt. Gleichzeitig können wir im gesamten NRF ein Ökosystem beobachten, das sich bereits auf die nächsten Schritte vorbereitet. Diese gemeinsame Mobilisierung ist unerlässlich, um aus einer europäischen Zahlungsvision eine alltägliche europäische Zahlungslösung zu machen“, sagt Martina Weimert, CEO von EPI.

Über EPI

EPI (oder European Payments Initiative) wird von 18 europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern unterstützt. Über die Anteilseigner hinaus sind mittlerweile mehr als 50 Institutionen in Europa Mitglieder von EPI. Sie haben sich mit einem gemeinsamen Ziel zusammengeschlossen: Allen europäischen Unternehmen und Bürger:innen einen einheitlichen mobilen Zahlungsdienst namens Wero anzubieten. EPI möchte europäischen Verbraucher:innen und Händler:innen ermöglichen, alle Arten von Einzelhandelsgeschäften einfach über eine eigenständige digitale Geldbörse abzuwickeln.

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Über Wero

Auf der Grundlage von Sofortüberweisungen von Konto zu Konto (A2A) optimiert Wero den Zahlungsverkehr in Europa weiter, indem es Zwischenstellen in der Zahlungskette und die damit verbundenen zusätzlichen Kosten eliminiert. Wero unterstützt bereits Zahlungen zwischen Privatpersonen und wird in Kürze Zahlungen an Gewerbetreibende (P2Pro) einführen. Wero ist seit 2024 für P2P-Zahlungen in Belgien, Frankreich und Deutschland in Betrieb und bedient derzeit 60 Millionen Nutzer:innen. Im Bereich der Privatkunden-Zahlungen ist Wero seit Ende 2025 in Deutschland live, wobei im Laufe des Jahres 2026 eine schrittweise Einführung in Frankreich und Belgien erfolgt. Großangelegte Umstellungen von mindestens 15 Millionen Verbraucher:innen finden derzeit auch für Payconiq in Luxemburg (im September 2026) statt und sind für iDEAL in den Niederlanden (bis 2027) geplant. Zahlungen am Point-of-Sale werden ebenfalls im Jahr 2026 angeboten, ebenso wie Mehrwertdienste wie die Integration von Treueprogrammen von Händlern sowie wiederkehrende Zahlungen und Abonnementverwaltung.

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Katuiscia Benloukil

Head of Public Relations and Communication, EPI Company

Laure-Anne Pirson

Account Manager, Reputation

 

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