Bancomat, EPI und SIBS-MB Way demonstrieren erfolgreich grenzüberschreitende Interoperabilität im Retail-Zahlungsverkehr

Brüssel, Lissabon, Rom – 16. April 2026 – Bancomat, SIBS-MB WAY und die European Payments Initiative (EPI), haben heute den erfolgreichen Abschluss eines gemeinsamen Proof of Concept (PoC) bekannt gegeben, mit dem die Interoperabilität ihrer jeweiligen mobilen Zahlungslösungen für grenzüberschreitende Transaktionen im stationären Handel nachgewiesen wurde. Dieser Erfolg stellt einen konkreten Meilenstein in der Zusammenarbeit im Rahmen der im Februar 2026 unterzeichneten Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) zwischen Bancomat, Bizum, EPI, SIBS-MB Way und Vipps MobilePay dar. Sie zielt darauf ab, die Bereitstellung souveräner und interoperabler paneuropäischer Zahlungslösungen zu beschleunigen.

Der PoC bestätigte, dass Nutzer aller teilnehmenden mobilen Zahlungsanwendung im Ausland nahtlos Einzelhandelsgeschäfte über QR-Code-basierte P2M-Zahlungen (Person-to-Merchant) abwickeln können. Nutzer aller Lösungen (Bancomat, EPI und MB WAY) konnten erfolgreich grenzüberschreitende Zahlungen bei Händlern der anderen Lösungen vornehmen. Dies bestätigt die Machbarkeit eines gemeinsamen zentralen Interoperabilitätsmodells, das es mobilen Zahlungslösungen aus verschiedenen europäischen Ländern ermöglicht, grenzüberschreitend zu funktionieren.

Der Proof-of-Concept wurde mit operativer Unterstützung großer Finanzinstitute wie La Banque Postale, Intesa San Paolo und der 28 Mitgliedsinstitute von MB WAY durchgeführt und wird als Blaupause für die Ausweitung auf das gesamte Zahlungsdienstleister-Netzwerk dienen, was die entscheidende Rolle des Ökosystems bei der Ermöglichung einer europaweiten Interoperabilität unterstreicht.

Durch den Nachweis der technischen und operativen Machbarkeit grenzüberschreitender QR-Code-Zahlungen schafft dieser PoC eine solide Grundlage für die umfassendere Zusammenarbeit zwischen den Parteien im Rahmen der Absichtserklärung. Er zeigt, dass eine europaweite Interoperabilität auf bestehenden gesamteuropäischen und nationalen Lösungen aufgebaut werden kann. Dies kommt Verbrauchern und Händlern zugute, indem digitale Zahlungen einfacher, sicherer und in ganz Europa breit akzeptiert werden.

Dieser Meilenstein unterstreicht die gemeinsame Absicht der Unterzeichner, die Einführung souveräner, gesamteuropäischer Zahlungslösungen basierend auf Kooperation und Innovation voranzutreiben. Der Fahrplan sieht grenzüberschreitende P2P-Zahlungen im Jahr 2026 sowie die Ausweitung auf E-Commerce und PoS-Zahlungen einschließlich NFC-basierter Zahlungen im Jahr 2027 vor.

„Dieser Meilenstein zeigt, dass Europa echte Interoperabilität erreichen kann, indem es auf seinen eigenen Stärken aufbaut. Mit diesem PoC machen wir gemeinsam mit unseren Partnern einen entscheidenden Schritt in Richtung digitaler Zahlungen, die einfacher, sicherer und wirklich europaweit sind. Dies stärkt die Rolle von Bancomat als Infrastruktur, die sowohl Italien als auch Europa bedient“, sagt Fabrizio Burlando, CEO von Bancomat.
„Die Europäer erhalten die Möglichkeit, mit ihrer lokalen Zahlungslösung sicher und nahtlos von einer Lösung zur anderen und von einem Land zum anderen zu zahlen – und das weniger als ein Jahr, nachdem wir unsere Absicht zur Zusammenarbeit mit anderen europäischen Zahlungslösungen bekannt gegeben haben. Wir bei der European Payments Initiative freuen uns sehr, dass die von uns vorgestellte unabhängige Zukunft des Zahlungsverkehrs in Europa bereits Realität wird. Grenzüberschreitende Zahlungen mit lokalen Systemen in Lichtgeschwindigkeit werden Schritt für Schritt zur Norm in Europa werden, sei es bei Peer-to-Peer-Transaktionen oder bei Zahlungen im Handel“, erklärte Martina Weimert, EPI CEO.
„Dieser Proof of Concept ist ein Meilenstein für den europäischen Zahlungsverkehr. Wir sind fest davon überzeugt, dass Innovation bedeutet, Verbraucher und Händler an erste Stelle zu setzen und ein sicheres und nahtloses paneuropäisches digitales Zahlungserlebnis zu ermöglichen. Indem wir auf dem Vertrauen aufbauen, das Millionen von Europäern bereits in ihre nationalen Zahlungslösungen setzen, und die SIBS-Infrastruktur nutzen, legen wir den Grundstein für ein wirklich interoperables europäisches Ökosystem, das unabhängig und widerstandsfähig ist“, sagt Teresa Mesquita, Vorstandsmitglied und COO von SIBS.

Über die Absichtserklärung (MoU) zwischen Bancomat, Bizum, EPI, SIBS-MB Way und Vipps MobilePaY

Am 2. Februar 2026 unterzeichneten Bancomat (Italien), Bizum (Spanien), SIBS MB WAY (Portugal), Vipps MobilePay (nordische Länder) und die European Payments Initiative (EPI) gemeinsam eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU), die einen wichtigen Schritt zur Schaffung souveräner, interoperabler paneuropäischer Zahlungslösungen darstellt. Die Absichtserklärung zielt darauf ab, die Einführung nahtloser grenzüberschreitender Zahlungen in ganz Europa bis 2027 zu beschleunigen und damit die Zahlungssouveränität Europas zu stärken – zu einer Zeit, in der die Region noch immer stark von außereuropäischen Zahlungsanbietern abhängig ist. Die Initiative verbindet bereits erfolgreiche lokale mobile Zahlungslösungen über einen zentralen Interoperabilitäts-Hub und ermöglicht ihnen so die Zusammenarbeit, ohne dass einheimische Marken ersetzt werden müssen. Zusammen bedienen die teilnehmenden Lösungen bereits rund 130 Millionen Nutzer in 13 europäischen Ländern, was etwa 72 % der Bevölkerung der EU und Norwegens entspricht, wodurch die Initiative für Verbraucher und Händler sofort an Bedeutung gewinnt.

Über Bancomat

BANCOMAT, das beliebteste und bekannteste Zahlungsnetzwerk Italiens, ist mit über 2,7 Milliarden Transaktionen pro Jahr im Wert von rund 200 Milliarden Euro einer der wichtigsten Akteure auf dem Zahlungsmarkt. Mit seinem integrierten Ökosystem erfüllt BANCOMAT die Bedürfnisse von Millionen Italienern und bietet alle Lösungen, von klassischen Bargeldabhebungen bis hin zu digitalen Zahlungen.

Weitere Informationen zu BANCOMAT finden Sie unter Bancomat.it

Über EPI

EPI (European Payments Initiative) wird von 16 europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern unterstützt. Neben den Anteilseignern gehören mittlerweile 41 Institutionen in Europa der EPI an. Sie haben sich mit einem gemeinsamen Ziel zusammengeschlossen: allen europäischen Unternehmen und Bürgern einen einheitlichen mobilen Zahlungsdienst namens Wero anzubieten. Die EPI möchte europäischen Verbrauchern und Händlern ermöglichen, alle Arten von Einzelhandelsgeschäften einfach über eine eigenständige digitale Geldbörse abzuwickeln.

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Über Wero

Auf der Grundlage von sofortigen Konto-zu-Konto-Zahlungen (A2A) optimiert Wero den Zahlungsverkehr in Europa weiter, indem es Zwischenstellen in der Zahlungskette und die damit verbundenen zusätzlichen Kosten eliminiert. Wero unterstützt bereits Zahlungen zwischen Privatpersonen und wird in Kürze Zahlungen an Gewerbetreibende (P2Pro) einführen. Wero ist seit 2024 für P2P-Zahlungen in Belgien, Frankreich und Deutschland live und bedient derzeit 53 Millionen Nutzer. Im Bereich des Privatkundenzahlungsverkehrs ist Wero seit Ende 2025 in Deutschland live, wobei im Laufe des Jahres 2026 eine schrittweise Einführung in Frankreich und Belgien erfolgt. Groß angelegte Migrationen von mindestens 15 Millionen Verbrauchern sind zudem für Payconiq in Luxemburg (bis 2026) und iDEAL in den Niederlanden (bis 2027) geplant. Zahlungen am Point-of-Sale werden ebenfalls im Jahr 2026 angeboten, ebenso wie Mehrwertdienste wie die Integration von Kundenbindungsprogrammen sowie die Verwaltung von wiederkehrenden Zahlungen und Abonnements.

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Pressekontakt:

EPI
Katuiscia Benloukil
katuiscia.benloukil@epicompany.eu

FleishmanHillard
Stephan Ester
FH-EPI-Presse@fleishman.com

 

Über SIBS - MB WAY

MB WAY war die erste Lösung für Sofortüberweisungen in der Eurozone und ist bis heute die umfassendste mit mehr als 15 Funktionen, darunter Peer-to-Peer-Sofortüberweisungen, E-Commerce, MB WAY QR-Code, NFC-Zahlungen, Abhebungen am Geldautomaten und Spenden. MB WAY-Nutzer wickeln monatlich mehr als 70 Millionen Transaktionen ab, verteilt auf über 500.000 POIs und Händler sowie zwischen mehr als 12 Millionen Karten und Konten.

Mit mehr als vier Jahrzehnten Erfahrung bietet SIBS moderne, zuverlässige und sichere Finanzdienstleistungen, insbesondere im Zahlungsverkehr, für mehr als 150 Millionen Nutzer auf drei verschiedenen Kontinenten und wickelt jährlich mehr als 15 Milliarden Transaktionen ab. SIBS ist nicht nur einer der führenden Zahlungsabwickler in Europa, sondern auch eine Referenz für Sicherheits- und Betrugsbekämpfungslösungen im Bereich Business Process Outsourcing und der iberische Marktführer in der Kartenproduktion und -personalisierung.

SIBS ist durch Innovation entstanden und gewachsen und wird seine Mission fortsetzen, der Referenzpartner für öffentliche und private Einrichtungen zu sein und durch die Entwicklung und Verwaltung von Zahlungslösungen, Prozessen und damit verbundenen Dienstleistungen auf der Grundlage von Technologie, die Sicherheit, Komfort und Innovation vereint, einen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen. Das Unternehmen hält sich an gute Verhaltensgrundsätze und Nachhaltigkeitskriterien.

Weitere Informationen zu SIBS und MB WAY finden Sie unter www.sibs.com. Folgen Sie uns auch auf LinkedIn.

Medienkontakt SIBS/MB WAY: Joaquim Nunes Correia; joaquim.nunes.correia@sibs.com

Laure-Anne Pirson

Account Manager, Reputation

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